DÜSSELDORF. Familienunternehmer in Deutschland wehren sich gegen Kritik des Internationalen Währungsfonds. Dieser IWF hatte nun beanstandet, Deutschland sei eines der Länder mit der höchsten Vermögens- und Einkommensungleichheit der Welt. Bei den großen Familienunternehmen konzentriere sich der Reichtum des Landes in den Händen weniger statt einer gesunden Umverteilung.

FRANKFURT. Vor der Votum über Ursula von der Leyen als neue EU-Kommissionspräsidentin senden die europäischen Sozialdemokraten unterschiedliche Signale. Der italienische Fraktionsvize Roberto Gualtieri sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.), die deutsche Bewerberin habe bisher „bei sozialen Fragen und beim Klimaschutz gepunktet“, müsse bei anderen Themen aber noch präziser werden.

Ob überschuldete Städte mit Finanzhilfen des Bundes rechnen können, ist völlig ungewiss. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.). Zwar hatte der am Mittwoch vorgestellte Bericht der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ Hilfen in Aussicht gestellt, allerdings nur, wenn es dafür einen „nationalen Konsens“ gäbe.

Die Zahl der Steuer-Straftäter in Deutschland sinkt rapide trotz der großen öffentlichen Aufmerksamkeit, die Skandale wie Cum-Ex erregen, kontinuierlich. So haben die Finanzämter 2018 insgesamt gut 57.000 Verfahren abgeschlossen, das sind knapp acht Prozent weniger als 2017 und mehr als ein Drittel weniger als 2014.

Der amtierende Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat kürzlich in kleinem Kreis ein Essen zu Ehren seines früheren Chefs gegeben: Altkanzler Gerhard Schröder (SPD). Der Präsident lud dafür in seine Dienstvilla ein. Anlässlich seines 75. Geburtstags im April durfte Schröder, wie bei solchen Ehrenessen üblich, die Gäste selbst benennen.